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Sonntag, 21. Januar 2007

Tietze will um sein Spitzenamt „kämpfen“

Nordrhein-Westfalens Landesvorsitzender Mark-Stefan Tietze hat erstmals Fehler im Umgang mit innerparteilichen Kritikern eingeräumt. „Nur wer nichts tut, macht keine Fehler“, sagte Tietze gestern im Gespräch mit sich selbst, „und ich habe kaum etwas getan und daher auch kaum Fehler gemacht.“ Der Vorsitzende des mächtigen Landesverbands NRW bekräftigte jedoch seine feste Absicht, den PARTEI-Rebellen, Tietze-Kritiker und Krefelder Oberbürgermeisterkandidaten Claus-Dieter Preuss stärker in die politische Arbeit einzubinden. Tietze schlug „zum nächstmöglichen Zeitpunkt, also irgendwann im späten Herbst“ eine „Dreierspitze“ vor, innerhalb derer er Stephan Rürup den stellvertretenden Parteivorsitz anbieten werde. Der reagierte prompt: „Was? Wie? Quatsch! Vize bin ich doch schon!“

Dienstag, 16. Januar 2007

Preuß unterstützt Tietze

„Niemals“, so ließ Claus-Dieter Preuß, Oberbürgermeisterkandidat aus Krefeld, heute am Rande eines Mittagessens mit Behördenvertretern aus NRW verlauten, werde er „dieses böse Spiel mitspielen“.

„Ich weiß nicht, wer hier in den letzten Wochen ständig für Unruhe im Landesverband sorgen möchte. Es gibt keine Nachfolgediskussion, und ich lasse mich dafür auch nicht instrumentalisieren. Keinesfalls werde ich gegen meinen lieben Parteifreund Mark-Stefan Tietze im Kampf um die Führung des Landesverbandes antreten“, so Preuß weiter. Ganz im Gegenteil stehe er fest an der Seite seines „alten Kameraden und Weggefährten“.


Kein Blatt passt zwischen die
Parteifreunde C.-D. Preuß und M.-S. Tietze

Im übrigen verabscheue er, der OB-Kandidat Claus-Dieter Preuß, die unerträgliche Personaldiskussion bei der christlichen Schwesterpartei in Bayern und mahnt eindringlich zur Geschlossenheit. „Edmund Stoiber stand immer fest zur PARTEI, speziell im letzten Bundestagswahlkampf, als er das PARTEI-Programm zu seinem Wahlkampfprogramm erhob. Das verdient den größten Respekt. Ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg im Kampf gegen die fränkischen WadlbeißerInnen.“

Sonntag, 14. Januar 2007

Stoiber nun doch nach Berlin?

Angela Merkel hat eine neue Telefon-Geheimnummer. Sie ist die ständigen Anrufe von Edmund Stoiber satt.
Stoiber: „Jo mei, hier in Bayern sans plötzlich alle so komisch zu mir. Geh ich halt doch nach Berlin und werd dort Superminister.“
Wenn’s klappt, mit im Gepäck: das Fürther Praktikantinnen-Luder Gabi Pauli.