Neuigkeiten
Donnerstag, 29. September 2005
Hört, hört!
Die komplette PARTEI-Führung befindet sich für ein paar Tage im Urlaub und wird sich erst nach dem schändlichen „Tag der deutschen Einheit“ wieder in der öffentlichkeit zu Wort melden.
Lektüre-Tip bis dahin:
Adam Krzeminskis Beitrag in „Ostdeutschland war nie etwas Natürliches. Deutschlandkenner aus Mittel- und Osteuropa, Frankreich und den USA über das vereinte Deutschland“, herausgegeben von Rita Kuczynski, Parthas-Verlag 2005. Kurzfassung: Die DDR „war nie etwas anderes als ein Furz der Geschichte“.
PARTEI stellt Bedingungen
Auch aus der zweiten Reihe der PARTEI werden jetzt Stimmen zum allgegenwärtigen Koalitionspoker laut. Als Grundbedingung für Vorverhandlungen zu Sondierungsgesprächen mit egal welcher Partei forderten der Politische Geschäftsführer Stefan Gärtner und der Landesvorsitzende von NRW, Mark-Stefan Tietze, die sofortige Verabschiedung eines Gesetzes, das die Todesstrafe für alle Medienbeschäftigten vorsieht, die Beiträge zum Thema Schwarz-Gelb-Grüne Koalition mit Rastafaris, Dreadlocks, Palmen, Marihuana oder der jamaikanischen Flagge bebildern. Gnadengesuche sollen ohne Ausnahme zwecklos bleiben.
Die PARTEI in den Medien
Spiegel Online zitiert Martin Sonneborn zum Ausgang der Wahl:
„Niemand hat die Absicht, eine Regierung zu bilden! Ich höre immer nur von Wahlgewinnern, aber der einzige Wahlsieger ist doch klar: Die PARTEI! Wir sind angetreten, um das Schröder-Regime zu stürzen – und die SPD ist am Ende. Wir wollten verhindern, dass das Merkel Kanzler wird – und das Merkel kann nicht Kanzler werden. In Berlin haben wir knapp ein Prozent der Stimmen bekommen. Das ist unser bestes Ergebnis seit Kriegsende!“
Die Berliner Zeitung staunt:
Es ist „beachtlich, wie viele Menschen sich für die Polit-Formation des Satiremagazins Titanic namens Die PARTEI begeistern konnten: 7 800 Berliner schenkten ihr die Zweitstimme. Und die PSG [APPD? Anm.d.Red.], deren Wahlspot wegen der Darstellung von Trunkenheit und Sex nach Protesten nicht ausgestrahlt wurde, begeisterte 1 600 Wähler.“
