Neuigkeiten
Frequently Asked Questions, Teil 1: Was dauert da so lange?
Immer mehr E-Mails erreichen Die PARTEI mit der Frage, wie lange es dauert, bis der Aufnahmeantrag bearbeitet wird, die PARTEIausweise da sind, Die PARTEI die Regierung übernimmt. Tatsache ist, daß der PARTEIvorstand 24 Stunden am Tag für das PARTEIziel arbeitet – da wollen etliche Lobbys gepflegt, Strategien ausgefeilt, Industrielle bestochen und Biere getrunken werden. Die Aufnahmeanträge aber werden in den nächsten Wochen gesichtet und erfaßt, und die Ausweise werden in diesen Minuten gedruckt und in den nächsten zwei bis drei Wochen verschickt. Bis dahin bittet der Vorstand um ein wenig Geduld; auch wenn nicht jeder einzelne Eingang eines Aufnahmeantrags bestätigt werden kann, mahlen die Mühlen der PARTEI doch weiter, bis die Mauer eines Tages wieder steht.
Die PARTEI und ihre Mitglieder
Ralf Wolfstädter bringt den Vorschlag ein, einen „Steinmarsch“ zu starten, ähnlich dem Salzmarsch in Indien:
„Dabei könnte jeweils eine Gruppe vom Osten und vom Westen Richtung ehemalige Grenze marschieren. Die Guppe „West“ startet in Bonn und bricht dort aus dem früheren Parlamentsgebäude einen Stein, um ihn an die Grenze zu bringen. Das Team „Ost“ startet in Ost-Berlin mit einem Stein aus dem ehemaligen Palast der Republik. „West“ findet sich in Göttingen ein, „Ost“ in Nordhausen. Beide starten dann von dort aus den letzten Weg Richtung ehemalige Grenze und legen dort gemeinsam ihre Steine ab.“
Eine schöne Idee! Der PARTEIvorstand wird sie wohlwollend prüfen. Bis es so weit ist, gilt weiter die Parole: Eintreten! Und zwar nicht nur wegen der todschicken PARTEIausweise (siehe Abbildung).
Die PARTEI in der Presse
Heute in der tageszeitung: Ein Interview mit dem PARTEIvorsitzenden Sonneborn. Ein Auszug:
Herr Sonneborn, müßten Sie ihr Amt als Chefredakteur des Meinungs-Magazins TITANIC nicht ruhen lassen, wenn Sie Bundesvorsitzender der Partei sind? Immerhin musste die SPD (WAZ, FR, Vorwärts) sich immer Anfeindungen wegen ihrer Medienbeteiligungen gefallen lassen!
„Uns mit der SPD zu vergleichen halte ich für hämisch und rufschädigend. Und vergessen Sie bitte nicht, daß auch der alte Nazi Dr. Frey zuerst seine rechtsradikalen Zeitungen aufgebaut hat und diese dann als Mittel nutzte, die DVU zu schaffen. TITANIC wird das zentrale Parteiorgan der PARTEI sein, insofern gibt es da keine Interessenskonflikte. Und Anfeindungen wird es sowieso geben, bei dem schmutzigen Wahlkampf, der uns vorschwebt…“
