PARTEI-Programm zur EU-Wahl 2014

(Grundsatzprogramm des Bundesverbandes unter: die-partei.de/programm)

Hier finden Sie unser derzeit gültiges PARTEI-Programm. Geschrieben zur Europawahl 2014, führte es zum Einzug der PARTEI ins EU-Parlament und wurde aus Bequemlichkeit bisher nicht aktualisiert: 

JA zu Europa, NEIN zu Europa!

Da genügend Irre für Europa (Schulz! Seehofer!) eintreten und ebenso viele Schwachköpfe (Lucke! Seehofer!) dagegen, haben wir beschlossen, die vakante Position »Europa ist uns egal!« zu besetzen. Das dürfte rund 72 Prozent der Wähler aus der Seele sprechen.

1 Einführung der Faulenquote

Die PARTEI fordert die Besetzung von 17 Prozent der -Führungspositionen in der europäischen Wirtschaft mit qualifizierten Faulen, Drückebergern und Müßiggängern. Breitflächige Versuche im Süden haben gezeigt, daß gezieltes Vorleben von Ineffektivität zu einem angenehmeren Arbeitsklima und entspannten Dasein führen kann.
In Anlehnung an die umstrittene Frauenquote fordert Die PARTEI, 20 oder 40 Prozent der 17 Prozent mit Frauen oder so zu besetzen.

2 Abschaffung der Sommerzeit

Die PARTEI fordert die Abschaffung der Sommerzeit – bei gleichzeitiger Weiterführung der Winterzeit. Berechnungen namhafter Wissenschaftler zufolge bringt diese Maßnahme jedes Jahr eine Stunde mehr zum Ausschlafen.

3 Wir haben die Absicht, eine Mauer zu bauen…

Die PARTEI fordert den Bau neuer Mauern, z.B. um die Schweiz herum. (Die Schweizer haben es verdient.) Außerdem sind Mauern eine Absage an Globalisierung, weitere Europäisierung und unkontrollierbare Finanzströme

4 Existenzmaximum: 1 Mio.

Egal, wie Sie Ihr Geld angelegt haben, Rennpferde, Häuser, Pfandbriefe, Wodka, Schmuck – wir addieren und kappen bei einer Million. Alles, was drüber liegt, wird umverteilt. In welcher Währung die Million gilt, klärt nach der Machtübernahme ein Ausschuß. Favorit ist derzeit die Ostmark.

5 Markus Lanz…

…soll ab sofort Kinderpornos moderieren. Damit die niemand mehr schaut.

6 Merkel muß endlich weg!

Die PARTEI fordert, daß Angela Merkel sich – genau wie seinerzeit ihr Kollege Mubarak in Ägypten – in einem Schauprozeß zu verantworten hat, für alles. Natürlich im Olympiastadion, aus einem Käfig heraus.

7 Fracking? Na, klar!

Sigmar Gabriel und Peter Altmaier werden gefrackt.
Es wäre unverantwortlich, darauf zu verzichten. Ungeheure Energiemengen, die den Energiebedarf unseres Landes auf Jahre hinaus decken könnten, würden sonst verloren gehen.

8 Begrenzung von Managergehältern

Die PARTEI fordert eine Begrenzung von Managergehältern auf das 25.000-fache eines Arbeiterlohns:
Kein deutscher Manager ist mehr als 25.000 mal mehr wert als ein beliebiger Arbeiter.

9 Fuck the Freihandelsabkommen!

Wir sind gegen ein – unter Ausschluß der Öffentlichkeit ausgehandeltes – Abkommen, in das wir nichts reinschreiben durften und das US-Firmen »Europa« (Bernd Lucke) auf dem Silbertablett serviert. Statt dessen laden wir die USA ein, unserem »Komitee für antiamerikanische Umtriebe« beizutreten.

10 G1-Schulsystem

Abiturvorbereitungen und -prüfungen sind viel zu langwierig und aufwendig geworden, deshalb fordern wir die Wiedereinführung des Notabiturs: Schüler werden Anfang Juni eine halbe Stunde an der Tafel geprüft, die Lösungen werden vorher im Internet veröffentlicht. Anschließend: chillen.

11 Elitenförderung

Bologna, Bachelor, Master – der ganze verschulte Quatsch wird abgeschafft. Studenten sollen wieder in Ruhe 15 Semester studieren und Zeit haben, sich politisch und gesellschaftlich zu interessieren. Merke: Unter 30 sollte man sich vor geregelter Arbeit drücken!

12 Außen- und Ostpolitik

Die EU handelt außenpolitisch unsinnig und in Bezug auf Osteuropa geschichtsvergessen. Bevor künftig Entscheidungen gefällt werden, muß ein Über-70-Jähriger befragt und angehört werden (z.B. Egon Bahr, Peter Scholl-Latour, Claudia Roth). (Claudia Roth ist ein Witz.)

13 Artenschutz für die Grünen

Die Grünen (Hofreiter-Anton u. Sprechdöner Cem Özdemir) erhalten Bestandsschutz. Angesichts des derzeitigen Parteiensterbens (Piraten, FDP, AfD) können wir nicht auch noch auf die »FDP des kleinen (dummen) Mannes« verzichten.

14 Änderung des Wahlalters

An Schulen und bei U18-Wahlen hat Die PARTEI regelmäßig mittlere zweistellige Wahlergebnisse, in Altenheimen dagegen regelmäßig unter Null Prozent.
Die PARTEI fordert deshalb eine Ausweitung des Wahlalters bei gleichzeitiger Beschränkung: Wählen darf, wer zwischen 12 und 52 ist.